Idsteiner Schloß

Das Idsteiner Schloß war die Residenz der Grafen (seit 1688 Fürsten) von Nassau-Idstein. Es wurde 1614-1634 unter Einbeziehung alter Bausubstanz als Renaissanceschloß von Jost und Heinrich Heer (Höer) erbaut und nach 1648 vollendet.

Mit dem Tod von Fürst Georg August Samuel fand die Linie Nassau-Idstein ihr Ende, wonach das Schloß als Residenz an Bedeutung verlor. Das von Fürst Georg August erbaute Gartenhaus in Biebrich, welches er als barockes Wohnschlösschen ausbauen ließ, wurde Residenz der nassauisch-usingischen Linie, welche nach dem Erbe Idsteins auch alle anderen walramischen Teile erbten.

Das Idsteiner Schloß diente fortan 1729-1881 als Nassauisches Landesarchiv und seit 1946 beherbergt es das Gymnasium, welches in den Genuß einer Vollständigen Renovierung des Schlosses Anfang der 90er kam.

Die Schloßbrücke besteht in ihrer heutigen Form seit etwa 1850.

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Idstein - ehemalige nassauische Residenzstadt.

Fotos: Mareike Müller (oben), Saskia Steltner (unten).

 
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